„Unbezahlbar und freiwillig“: Bersenbrücker Einrichtung wird für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Erfolgreich beim Landeswettbewerb „Unbezahlbar und freiwillig – der Niedersachsenpreis für Bürgerengagement“: Der „Inklusive Schulsanitätsdienst – Kooperation Bersenbrück“ hat bei der Veranstaltung in Hannover für seine Arbeit ein Preisgeld in Höhe von 3.000 Euro erhalten.

 Der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten (links) zeichnete auch den „Inklusiven Schulsanitätsdienst – Kooperation Bersenbrück“ für seine Tätigkeit aus.
 Der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten (links) zeichnete auch den „Inklusiven Schulsanitätsdienst – Kooperation Bersenbrück“ für seine Tätigkeit aus.

 

Die Zusammenarbeit ist ein gelungenes Beispiel für ehrenamtliches Engagement, denn die Partner sind der Malteser Hilfsdienst Alfhausen, das Gymnasium Bersenbrück sowie die Paul-Moor-Schule als Ganztagseinrichtung für Kinder und Jugendliche mit geistiger und körperlicher Behinderung. 2014 startete die Kooperation. Jährlich wird eine Gruppe von 15 jungen Menschen mit und ohne Behinderung in Erster Hilfe aus- und fortgebildet. Die Schulsanitäter leisten während der Schulzeit Bereitschaftsdienst oder sichern Sportveranstaltungen ab. Damit gewährleisten sie etwa Hilfe zwischen dem Zeitpunkt eines Notfalls und dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Ziel des Projektes ist zum einen die Gewinnung neuer Helfer für den Bereich der aktiven Katastrophenschutzeinheit (Malteser) und zum anderen die intensive Ausbildung einer hohen Anzahl an Schülern mit und ohne Behinderung und deren Zusammenwirken in Bereichen der Ersten Hilfe.

Die Preisverleihung fand statt in der Hauptverwaltung der VGH-Versicherungen. So überreichte der VGH-Vorstandsvorsitzende Hermann Kasten das Preisgeld an elf Initiativen und Einzelpersonen aus ganz Niedersachsen. Die Bedeutung der Preisverleihung wurde nicht zuletzt dadurch deutlich, dass auch Stefan Weil teilnahm. Der Niedersächsische Ministerpräsident lobte das große Engagement von fast 3,2 Millionen Menschen, die sich in Niedersachsen ehrenamtlich engagieren. „Sie machen durch ihre Arbeit und Ideen unsere Gesellschaft täglich lebendiger und liebenswerter", sagte Weil.

Der Landeswettbewerb „unbezahlbar und freiwillig“ wird alljährlich von der Niedersächsischen Landesregierung, den VGH-Versicherungen und den Sparkassen ausgelobt und ist mit insgesamt 33.000 Euro dotiert.

 

 

Quelle

Pfeil ohne Funktion

Mitteilung Landkreis Osnabrück, zugegangen per eMail über den Presseverteiler

 

Aktualisiert

Pfeil ohne Funktion

 
 Bilder VGH Versicherungen/Frank Schinski

Neuer Kunstrasen für Sportplatz im Hemkestadion

Es sieht schon wieder richtig grün aus auf dem Sportplatz im Hemkestadion. Der neue Kunstrasen ist in wenigen Tagen ausgerollt, die Füllung mit Sand und Gummigranulat erfolgt anschließend, danach ist der Platz wieder bespielbar.

Christian Klütsch, Paul Fleddermann, Werner Rehkamp und Horst Baier betrachten interessiert, wie Oliver Gerke und Fernando Junquiela die Walzen über die Ränder der Kunstrasenbahnen bewegen.
Christian Klütsch, Paul Fleddermann, Werner Rehkamp und Horst Baier betrachten interessiert, wie Oliver Gerke und Fernando Junquiela die Walzen über die Ränder der Kunstrasenbahnen bewegen.

 

Zügig haben die Männer der Firma Polytan den neuen Kunstrasen auf die 8000 Quadratmeter des Sportplatzes gelegt, beziehungsweise ausgerollt. Jede der 28 Rollen ist vier Meter breit und 70 Meter lang und wiegt etwa 700 Kilo. Es ist quasi das halbe Gewicht, erläutert Facharbeiter Oliver Gerke den interessierten Besuchern, die sich dieses nicht alltägliche Schauspiel ansehen. Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier, Stadtbürgermeister Christian Klütsch sowie Paul Fleddermann und Werner Rehkamp vom TuS Bersenbrück sehen interessiert zu, wie Gerke und sein Kollege Fernando Junquiela mit Walzen die Ränder der Bahnen plätten. Die weißen Markierungslinien für den Platz werden zuletzt ebenfalls verlegt, an den entsprechenden Stellen wird die grüne Rasenfläche zuvor aufgeschnitten – quasi eine Art Intarsienarbeit.

Rund um die beiden bisherigen Tore auf dem Platz gibt es allerdings keine Intarsienarbeit. Der ursprüngliche Plan, die Tore vor dem Verlegen des Kunstrasens zu entfernen, hat sich als nicht durchführbar erwiesen. „Die sitzen so fest, dass wir uns spontan entschlossen haben, sie abzuflexen, damit die Bahnen gelegt werden können. Wir werden später mobile Tore aufstellen“, erläutert Fleddermann die flexible Entscheidung des TuS.

Knapp fünf Tage brauchen die Arbeiter, die in ihren Bau-und Wohnwagen auf dem Sportplatz Quartier bezogen haben, zum Verlegen des neuen Kunstrasens, dann werden sie von einem zweiten Bautrupp abgelöst, der die grünen Bahnen mit Sand und Gummigranulat füllt. Das ergibt die erforderliche Festigkeit und Stabilität. Das Aufbringen der Füllungen ist ebenso wie das Verlegen des Kunstrasens wetterabhängig und kann nur an regenfreien Tagen erfolgen. Bis zum Ende der Sommerferien soll jedenfalls alles fertig und der Platz wieder bespielbar sein, davon gehen die Verantwortlichen aus. Ebenso fest wie die neue Rasenfläche steht auch die Finanzierung der rund 200.000 Euro teuren Maßnahme.

Samtgemeinde und Stadt beteiligen sich mit je 85.000 Euro, der TuS übernimmt den Rest, Förderung des Landessportbundes und Eigenleistung inklusive. Dazu gehören auch Entfernung und Abtransport des alten Kunstrasens. „Von der Investition in die Modernisierung des Sportplatzes profitieren die Sportler der Vereine ebenso wie die umliegenden Schulen – insgesamt also ein breiter Bevölkerungsanteil“, stellt Baier fest. „Der alte Kunstrasen hat 21 Jahre gehalten, wenn der neue einen ähnlichen Zeitrahmen ausfüllt, ist das hier eine langfristige Geldanlage“, ergänzt Klütsch.

 

 

Quelle

Pfeil ohne Funktion

Büro für Kommunikation und Bürgerbeteiligung der Samtgemeinde Bersenbrück

 

Aktualisiert

  
 

Link

Pfeil ohne Funktion

Samtgemeinde Bersenbrück

 

Seite 1 von 16