Nordkreis-Samtgemeinden suchen Schöffen für Amtszeit ab 2019

Bewerbungen und Wahl schon jetzt in den vier Kommunen

Die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen suchen aktuell Bürgerinnen und Bürger, die sich für die ehrenamtliche Tätigkeit als Schöffen interessieren. Bewerbung und Wahl erfolgen zeitnah in diesem Frühling, die fünfjährige Amtszeit der schließlich gewählten Schöffen beginnt allerdings erst 2019.

 
Logo der Deutschen Vereinigung der Schöffinnen und Schöffen - Niedersachsen/ Bremen (DVS)

Was machen eigentlich Schöffen? Sie nehmen als ehrenamtliche Richterinnen und Richter an Strafverfahren teil und bringen ihre Lebenserfahrung und ihre sozialen Kompetenzen mit ein in die gemeinsame Urteilsfindung mit Berufsrichtern. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die persönliche Reife, Menschenkenntnis und die Bereitschaft zum Zuhören und zur Kommunikation erfordert. Schöffen aus den vier Nordkreis-Samtgemeinden können ihre ehrenamtliche Tätigkeit je nach Bedarf sowohl am Amtsgericht Bersenbrück wie auch am Landgericht Osnabrück ausüben.

Interessierte Bewerber beiderlei Geschlechts sollten in ihrer Amtsperiode zwischen 25 und 70 Jahre alt sein. Nach der Bewerbung in den jeweiligen Samtgemeinden entscheiden die Samtgemeinderäte, welche Kandidaten dem Schöffenwahlausschuss des Amtsgerichtes Bersenbrück vorgeschlagen werden. Dieser Ausschuss wählt dann in der zweiten Jahreshälfte die Haupt- und Hilfsschöffen. Bewerbungen zur Wahl von Jugendschöffen werden separat vom Jugendhilfeausschuss des Landkreises angenommen. Schöffen in Jugendstrafsachen sollen in der Jugenderziehung über besondere Erfahrungen verfügen.

Juristische Vorkenntnisse sind für das Ehrenamt als Schöffe oder Schöffin nicht erforderlich, allerdings sollten Zeit und Bereitschaft mitgebracht werden, sich für die Gestaltung und Mitwirkung an der verantwortungsvollen Aufgabe der Rechts-Mitsprache weiterzubilden.

Weitere Informationen zur Bewerbung für das Schöffenamt gibt es direkt in den vier Samtgemeinden:

  • Samtgemeinde Artland – Rüdiger Möllmann, Telefon: 05431/ 182 139, Mail: moellmann [AT] artland [PUNKT] de
  • Samtgemeinde Bersenbrück – Thomas Oeverhaus, Telefon: 05439/ 962 170, Mail: oeverhaus [AT] bersenbrueck [PUNKT] de
  • Samtgemeinde Fürstenau – Jan Bojer, Telefon: 05901/ 932 026, Mail: bojer [AT] fuerstenau [PUNKT] de
  • Samtgemeinde Neuenkirchen – Dieter Westermann, Telefon: 05465/ 201 25, Mail: westermann [AT] neuenkirchen-os [PUNKT] de .

Die Bewerbungsfristen für das Schöffenamt gelten ab sofort und enden am 20. Februar in den Samtgemeinden Artland, Bersenbrück und Neuenkirchen sowie am 6. April in Fürstenau. Grundsätzliche Informationen zum Schöffenamt gibt es außerdem unter www.schoeffenwahl.de .

 

 

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Pressemitteilung der Samtgemeinde Bersenbrück

 

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Samtgemeinde Bersenbrück

Vorzeigbare Leistungsbilanz vom "Bündnis 2012"

Klausurtagung der Mehrheitsfraktionen im Bersenbrücker Samtgemeinderat

Auf der diesjährigen Klausurtagung des Bündnisses von SPD/Bürgerliste Alfhausen, UWG Ankum, UWG Samtgemeinde und Bündnis90/Die Grünen gab es ein positives Resümee über die gemeinsamen Aktivitäten der vergangenen sechs Jahre in Verantwortung für die Samtgemeinde Bersenbrück. "Die langjährige Zusammenarbeit dieser vier mehrheitsbildenden Fraktionen des Samtgemeinderats hat sich bestens bewährt und die Entwicklung unserer Samtgemeinde positiv beeinflusst", konstatierte SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Krusche für die größte der beteiligten Fraktionen. Die erfolgreiche Arbeit beruht auch auf dem guten Zusammenwirken mit dem äußerst tatkräftigen Samtgemeindebürgermeister Dr. Horst Baier. 

Die Klausurtagung des "Bündnis 2012" fand am 13. Januar 2018 in der Jugendherberge in Rieste statt, die von der Samtgemeinde beim Bau finanziell unterstützt wurde und gute Rahmenbedingungen geboten hat.


Die umfangreichen Investitionen in Kindergärten und Schulen kamen zur richtigen Zeit und haben den Wohnstandort Samtgemeinde Bersenbrück sehr attraktiv gemacht. Dies ist auch an der steigenden Geburtenrate und den Zuzügen festzustellen. Die Einwohnerzahlen nehmen kontinuierlich zu. Dirk Raming von der UWG Ankum betont den hohen Standard in den örtlichen Schulen. „Alle Schulen verfügen mittlerweile über modernste Technik, die auch schon intensiv genutzt wird“.
 
Die Investitionen in den Tourismus am Alfsee mit der Sauna und dem Germanenland sowie die geplanten Angebote historischer Züge in Ankum bringen die Samtgemeinde voran. Werner Lager (SPD) als Aufsichtsratsvorsitzender der Alfsee GmbH unterstreicht die Bedeutung des Tourismus. „Die Samtgemeinde und der Landkreis haben massiv in der Gemeinde Rieste investiert. Für mich ist die Entwicklung noch lange nicht am Ende der Möglichkeiten“, so Lager.
 
Die neuen wirtschaftlichen Aktivitäten beginnen sich auszuzahlen. Die HaseEnergie GmbH wird ab 2017 Gewinne ausweisen und den Haushalt entlasten. "Der Neustart der HaseWohnbau ist sehr schnell in Fahrt gekommen und hilft dabei, die Wohnungsknappheit zu mindern", fügt Markus Revermann von der UWG Samtgemeinde Bersenbrück hinzu.
 
Einigkeit bestand ferner bei der Bedeutung des Marienhospitals Ankum-Bersenbrück. Klaus Menke von der UWG Ankum verwies auf die Notwendigkeit zur Förderung der Neubaupläne durch das Land. „Das Krankenhaus ist für die Region unverzichtbar und bekommt von der Gemeinde Ankum und der Samtgemeinde volle Unterstützung“, führt der Bürgermeister von Ankum, Detert Brummer-Bange aus.
 
In 2017 sind richtungsweisende Projekte auf den Weg gebracht worden. Hier ragt der Ersatzneubau des Hallenbades Ankum hervor, das in der Vergangenheit stark vernachlässigt worden ist. Manfred Krusche hält die kürzlich getroffene Entscheidung für den Standort Ankum für richtig. „Nach Gutachteraussagen wäre ein Bau am Bersenbrücker Freibad nicht günstiger. Erst recht, wenn alle Ankumer Schüler mit Bussen nach Bersenbrück transportiert werden müssten“, führt Krusche weiter aus.   
 
Den Grünen liegt der Klimaschutz am Herzen. Fraktionsvorsitzender Günther Voskamp sieht hier noch Handlungsbedarfe, die in 2018 verstärkt beleuchtet werden sollten. Die gute Finanzlage der Samtgemeinde macht auch sinnvolle Personalaufstockungen möglich. Lager, Brummer-Bange und Voskamp möchten mit einer zusätzlichen Verwaltungskraft die Unterstützung der Bürgermeister in den Mitgliedsgemeinden verbessern. Auch die Gebäudeverwaltung soll im Bereich Energiemanagement gestärkt werden.

 

 

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Pressemitteilung des "Bündnis 2012"

 

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Samtgemeinde Bersenbrück

 

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