Seit 5 Jahren Kindgerecht aktiv

Der Verein Kindgerecht e.V. traf sich zur Mitgliederversammlung

Sich so kaum wiederholende, günstige Umstände trugen im vergangenen Jahr zur Absicherung der überdauernden Hilfstätigkeit des Ankumer Vereins Kindgerecht e.V. bei und erweitern aktuell die finanzielle Leistungsfähigkeit. Mit dieser Feststellung eröffnete kürzlich der Vorsitzende Günther Kosmann die Mitgliederversammlung des Vereins im See- und Sporthotel. Dieser Aussage beipflichtend listete später Clemens Seelmeyer als Kassenführer auf, wie sich das außerordentliche Spendenaufkommen durch eine Großspende anlässlich der Neueröffnung des See- und Sporthotels, durch eine Großspende anlässlich des Jubiläums der Tierarzt Praxisgemeinschaft Arnold, durch weitere Spenden und durch besonderen Aktionen im Umfeld des VfL Osnabrück erklärt. Der Vorstand, zu dessen Zirkel auch die Schriftführerin Maren von der Heide gehört, zeigte sich einerseits sehr dankbar für die erfolgte Unterstützung, blieb sich andererseits jedoch auch der Einmaligkeit des Spendenaufkommens bewusst und gab der Versammlung vor, sich unverändert vor allem mit der Gestaltung der überdauernd möglichen Hilfeleistungen für Kinder zu beschäftigen.  

Susanne Wagner (links) und Anke Sparenberg berichteten engagiert und eindrucksvoll über die Arbeit des Ambulanten Kinderhospiz Osnabrück

Susanne Wagner (links) und Anke Sparenberg berichteten eindrucksvoll über die Arbeit des Ambulanten Kinderhospiz Osnabrück


 
Ein Beispiel der Wirksamkeit einer höheren finanziellen Hilfe durch den Verein boten die Beschreibungen von Anke Sparenberg und Susanne Wagner. Frau Sparenberg ist die Mutter einer schwerbehinderten Tochter, bei deren Erkrankung aus medizinischer Sicht von einer verkürzten Lebenserwartung auszugehen ist. So kam sie in Kontakt mit Susanne Wagner, einer der drei hauptamtlichen Koordinatorinnen des Ambulanten Kinderhospizdienstes Osnabrück (AKO). Die vom Hospizdienst ausgehenden und vor allem ehrenamtlich erbrachten Angebote umfassen begleitende und betreuende Hilfen für Familien und sie schaffen auch, wie Frau Sparenberg eindrucksvoll beschrieb, wichtige Freiräume für die gesunden Angehörigen der erkrankten Kinder oder Jugendlichen. Dabei hilft sehr die gegebene Möglichkeit zu Gesprächen, die “man nicht mit den Kollegen beim Frühstück am Arbeitsplatz führen kann”, wie Anke Sparenberg es formulierte. Eine sehr überlegt gewichtete Auswahl ergänzender Hilfsangebote stützt das Engagement der derzeit 47 ehrenamtlich aktiven Helfer, die aktuell 21 Familien im Großraum Osnabrück begleiten. Der Ankumer Verein Kindgerecht e.V. fasste nach den Berichten und kurzen Nachfragen den einstimmigen Beschluss, die finanzielle Unterstützung für den Kinderhospizdienst fortzusetzen.  
 
Ein anderes Beispiel erfolgreicher Hilfe beschrieb danach Jaqueline van Ramsdonk. Durch die Unterstützung des Vereins Kindgerecht wurde es möglich, für ihre Tochter einen Stehrollstuhl anzuschaffen, mit welchem die junge Frau nun “auf Augenhöhe” mit anderen Menschen ins Gespräch kommen kann. Frau von Ramsdonk unterstrich ihre Dankbarkeit ergänzend aber noch einen weiteren Aspekt der vereinsüblichen Tätigkeit: Die Hilfe sei unkompliziert, doch sehr engagiert auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt geschehen. Insgesamt falle auf, das dem Verein wenig an pressewirksamen Auftritten, jedoch viel am Erfolg der geleisteten Unterstützungen gelegen sei.  So bleiben viele “kleine” Hilfen von der Öffentlichkeit gänzlich unbemerkt.  
Eine solche Hilfsidee “im Stillen” ist, ohne hier nun alle erfolgten Hilfen listen zu wollen, die Bereitstellung eines kleinen Budgets zu Händen einer vereinszugehörige Rechtsanwältin mit dem Arbeitsschwerpunkt Familienrecht. Mit Beträgen in der Höhe von zumeist nur 10 bis 20 Euro konnte die Juristin im vergangenen Jahr, dank ihrer guten Kenntnis der familiären Lebenssituation, manche Traurigkeit in Kinderaugen mildern oder verhindern. Und tatsächlich betrachtet sich der Verein nicht nur für kostspielige Unterstützungen zuständig, sondern hilft auch in “kleineren” Notsituationen, zumal sich das Leid eines Kindes nicht in Zahlen fassen lässt. Wichtig bleibt nur stets, dem Vereinsvorstand entstandene oder drohenden Beeinträchtigungen des Kindeswohls vertraulich mitzuteilen.
 
Gleichwohl ist dem Vorstand des Vereins unablässlich daran gelegen, die Fortsetzung einer Hilfe an ihrer Wirksamkeit zu knüpfen und in der Vereinsarbeit keinen Ersatz für unzulänglich erbrachte Hilfen in staatlicher Verantwortung zu geben. Letzterer Aspekt spielte sich ein in die Diskussion um eine aktuell von Kindgerecht e.V. angestrengte Bereitstellung einer pädagogischen Fortbildung im Themenbereich Dyskalkulie (Rechenschwäche). Zwar stellte die Grundschullehrerin Elke Fibbe den Bedarf nachvollziehbar heraus und der Verein stellte auch bereits Mittel für eine Fortbildung des Lehrerkollegiums der Grundschule Bersenbrück bereit, und sieht eine solche auch als Angebot für die Ankumer Grundschule vor. Gleichzeitig wird in diesem Bereich jedoch eine Zuständigkeit der niedersächsischen Landesregierung gesehen und die Kreispolitikerin Maren von der Heide gab an, sich in diesem Sinne politisch einsetzen zu wollen.  

3.300 Euro sammelte Gerd Küthe (Bildmitte) via Sportwetten auf die Spiele des VfL Osnabrück für den Verein Kindgerecht e.V. Ankum

3.300 Euro sammelte Gerd Küthe (Bildmitte) via Sportwetten auf die Spiele des VfL Osnabrück für den Verein Kindgerecht e.V. Ankum


 
Im Hintergrund der vielseitig geleistete Hilfen durch den Ankumer Verein, der aktuell rund 80 Mitglieder zählt, blieben die Vereinsmitglieder auch angesichts des letztjährig eingetretenen Spendenaufkommens unverdrossen aktiv, um auf ideenreiche Weise Gelder für das Kindeswohl einzusammeln. So wurden unter der Führung durch die Familie Küthe (Abt - perfection in flooring GmbH, Ankum) im Verlauf der vergangenen Saison durch Wetten (mit 50 % Auszahlung) zu den Spielen des VfL Osnabrück 3.300 Euro für den Verein eingenommen. Weitere Unterstützungen sind selbstverständlich jederzeit willkommen.

 

 

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Helfen und ein Zeichen setzen gegen menschenverachtenden Terror

Es sind 7.500 Euro für rasche Hilfe dort wo sie fehlt. Und es ist ein Zeichen gegen den menschenverachtenden Terror, der in dieser Zeit weltweit geschieht und mit seinem Irrsinn unermessliche Trauer und stetige Angst verbreitet. Der Ankumer Verein Kindgerecht e.V. und die Spender wollen ihr Tun auch als ein Zeichen für Brüderlichkeit, Gleichheit und Hilfsbereitschaft verstanden wissen und sie wünschen sich, dass dieses Anliegen nicht zur Randnotiz in einem Artikel wird.

Ankumer Verein Kindgerecht e.V. erhält 7.500 Sammelspende

Entstanden ist die hohe Spendensumme aus verschiedenen Aktionen, deren Erfolg nun gemeinschaftlich am See- und Sporthotel in Ankum und in die Verantwortlichkeit des Vereins übergeben wurde. Der Vorsitzende Günther Kosmann und mit ihm der Vorstand des Kindgerecht e.V. zeigten sich sehr dankbar für die Unterstützung und teilten mit, dass 3.000 Euro aus dieser Spendensumme bereits an den ambulanten Kinderhospizdienst in Osnabrück (AKO) vergeben wurde. Frau Susanne Wagner vom AKO sei sichtlich angetan gewesen von der großartigen Spende und habe erfreut festgestellt, dass mit diesem Geld eine Musiktherapeutin bezahlt werde, die Entspannung, Leben und Freude in einen schweren Alltag der betroffenen Familien bringen könne.

Zusammen gekommen sind die 3.000 Euro aus Wetten, die beim puplic viewing während der Fußball-Europameisterschaft auf die Spiele der deutschen Nationalmannschaft getätigt wurden. Dabei war weniger der Wetteifer sondern weitaus mehr das Engagement für den guten Zweck die treibende Kraft.

Seit drei Jahren bereits unterstützt der Schützenverein Druchhorn den Verein Kindgerecht. In diesem Jahr konnte der Präsident Ralf Heuer 860 Euro übergeben. Clemens Seelmeyer machte eine runde Summe daraus, so dass die Druchhorner Hilfe nun mit 1000 Euro zu verbuchen ist.

Auch der Schützenverein Ankum beteiligte sich. Präsident Theo Dückinghaus übergab das Ergebnis der Sammlung beim Schützenfest-Frühschoppen. Diesmal half Georg Dobelmann beim Abrunden, aus 1.570 wurden 2.000 Euro.

Hinter diesen eher hohen Beträgen steht die Hilfe der Abschlussklasse der Marienschule Schwagstorf keinesfalls zurück. Andrea Küthe übergab den von den Schülern gesammelten Betrag in der Höhe von 150 Euro und darf die besondere Hochachtung der Vereinsvertreter für dieses Engagement weiterleiten.

Letztlich verbleiben bis zur Endsumme noch 1.350 Euro. Zusammen gekommen ist diese Hilfe bei Wetten auf die Ergebnisse der Heimspiele des VfL Osnabrück, die vor allem von Gerd Küthe koordiniert wurden.

Außer Frage steht, dass die Spendengelder nun gut angelegt ist, weil an vielen Stellen und immer wieder eine rasche Hilfe durch freiwilliges Engagement nötig wird. Jenseits der Geldspenden kann man den Verein Kindgerecht in Ankum auch durch Hinweise auf entstandene Notstände unterstützen. Die Homepage des Vereins bietet hierzu weitere Hinweise.

 

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