Gemeinderat Ankum am 27. Oktober 2016: Aus dem Bericht des Bürgermeisters

Die Sitzplätze im Zuschauerbereich waren wieder zahlreich besetzt, vor allem Anwohner der Straße Am Brunning waren in größerer Zahl erschienen, als Bürgermeister Detert Brummer-Bange am 27. Oktober 2016 die letzte Sitzung des Gemeinderats Ankum in der auslaufenden Wahlperiode eröffnete. Der Ratsherr Dirk Raming wurde einzig als fehlend notiert, berufliche Verpflichtungen würden ihn fernhalten.
 
Im folgenden Bericht des Bürgermeistes erwähnte der Ratsvorsitzende zunächst, dass ein Runder Tisch zum Thema Umspannunganlage stattgefunden habe. Ein Einzelthema in Sachen Planung Stromtrasse,  welches die Belange der Gemeinde nur mittelbar berühre. Er könne aber berichten, dass es eine gute Zusammenarbeit zwischen den Bürgerinitiativen und den Kommunen gäbe. Für kritikwürdig erachtet Bürgermeister Brummer-Bange jedoch die, zwar vom Übertragungsnetzbetreiber Amprion zugesicherte, doch nur bedingt umgesetzte Transparenz im Erörterungsverfahrung der regionalen Beteiligung. Es sei so, dass Informationen zu aktuellen Planungen und Feststellungen in Sachen Stromtrasse immer wieder angefordert werden müssten.  
 
Weiterhin teilte der Bürgermeister mit, dass man mit den Abriss der Grundschule am Vogelboll begonnen habe. Das Entschwinden der Gebäude sei derzeit von außen jedoch noch nicht zu bemerken, weil die Bauwerke zunächst entkernt werden müssten. Frei nach dem Motto: “Alles muss raus!” wird damit auch jene Heizungsanlage entfernt, die bislang die Wärme für die nebenstehende Turnhalle lieferte. Da dem Sportverein Quitt Ankum eine Nutzungsmöglichkeit der Turnhalle noch bis zum Juni 2017 zugesichert wurde, werden die Gerätschaften eines angeforderten Versorgungscontainers technisch einspringen. Im Dezember dieses Jahres sollen die betroffenen Grundschulgebäude dann vollends entfernt worden sein, womit der Bau der neuen Kindertagesstätte seinen Anfang nehmen könnte. Ein Jahr wurde für den Bau des dritten Kindergartens in Ankum veranschlagt, mit einer Fertigstellung sei voraussichtlich im Dezember 2017 zu rechnen.
 
Sehr gespannt sei er auf die eingegangenen Vorschläge aus dem Bieterfahren bezüglich der Nachnutzung des Grundschulgeländes und die späteren Ergebnisse der geplanten Rats- und Bürgerbeteiligung. Die Briefumschläge mit den Ideen der Bieter würden in den kommenen Tagen von einem Gremium geöffnet, dass sich aus einem Vertreter des Landkreises, dem Ankumer Ortsplaner und einem auswärtigen Architekten zusammen setze. Im Anschluss folge eine öffentliche Vorstellung der Vorschläge und im nächsten Schritt die Überweisung der Unterlagen in die zuständigen Ratsausschüsse. Mit Einbeziehung der auf diesem Wege kommenden Anmerkungen der Bürger und des Rates werde das Gremium letztlich die Entscheidung zur Geländenutzung treffen. Vereinbart hatten die Ratsmitglieder dieses Verfahren der Entscheidungsfindung, um eine parteipolitische Auseinandersetzung in diesem zukunftsweisenden Thema zu vermeiden, sowie eine tatsächliche und ausreichende Bürgerbeteiligung herzustellen.

 

 

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